Am 25. Juni 2020 war es soweit: Frisch aus der Fertigung konnte der neue Wärmetransportcontainer von Regionalpolitikern, Kunden und Interessierten unter die Lupe genommen werden.

Das seit vielen Jahren bekannte Prinzip der Speicherung und des Transports von Wärme in einem Latentwärmespeicher wurde intensiv technisch und qualitativ überarbeitet. Vor dem Hintergrund der notwendigen Abkehr von fossilem CO2 steht damit neben der leitungsgebundenen Fernwärme ein weiteres wirtschaftliches Verfahren für die Abwärmenutzung zur Verfügung.

Tobias Schmid, Geschäftsführer der LENA Service GmbH, stellte die Präsentation unter das Motto: „Der Wärme einen Wert geben“. Das Konzept basiert auf bislang ungenutzter Abwärme aus BHKW, Gewerbe oder Industrie. Diese wird von einem hocheffizienten Latentwärmespeicher aufgenommen und durch den Transport an eine Wärmesenke wiederverwertet. Mögliche Abnehmer der Wärme sind Wärmenetze in Neubauquartieren oder im Bestand, Schwimmbäder, große Sportstätten, Trocknungsanlagen, Wohnanlagen, Büros und Gewerbe mit hohem Wärmebedarf.

Aus Abwärme wird nutzbare Wärme. Mit jeder Lieferung reduzieren wir den Eintrag von CO2 in die Atmosphäre aus fossilen Quellen um mindestens 500 kg“, sagt Henryk Bednarek, der Entwicklungsingenieur im Team.

Bundestagsabgeordneter Michael Kießling (CSU), begrüßte die Innovation aus Landsberg als wichtigen Beitrag zur Wärmewende. Als Mitglied im Umweltausschuss des Bundestages sieht er viel Potenzial im vorgestellten Verfahren und sagte dem Wärmetransport seine Unterstützung zu.

Die Köpfe hinter dem Wärmetransport-Projekt: Tobias Schmid (Geschäftsführer LENA Service GmbH), Henryk Bednarek (Leiter Entwicklung) und Dr. Georg Schneider (Geschäftsführer swilar eetec GmbH)

Dr. Georg Schneider, Gesellschafter der swilar eetec GmbH, beleuchtet die Wirtschaftlichkeit des Konzepts: „An geeigneten Standorten können Wärmelieferpreise von 7 bis 9 Cent pro Kilowattstunde angeboten werden. Größter Kostenfaktor dabei ist die Logistik mit einem Schwertransport.“ Er verweist hierzu auf die Möglichkeiten eines optimierten Logistik-Konzepts und des Einsatzes einer Elektro-Zugmaschine.

„Aufgrund der Coronabestimmungen haben wir unsere Gäste in mehreren kleinen Gruppen eingeladen“, so Schmid. „Das bot die Gelegenheit, mit allen Anwesenden persönliche Gespräche zu führen und Detailfragen direkt zu beantworten. Wir sind mit dem Tag rundum zufrieden und danken unseren Gästen für ihr Kommen.“ Alle drei Präsentationstermine waren sehr gut besucht.

LENA Service entwickelt seit 2018 mobile Wärmespeicher. Diese werden von swilar eetec in einem neuen, optimierten Produktzyklus „Made in Bavaria“ TÜV-geprüft und gefertigt.

Die Vorstellung fand im Industrial MakerSpace, dem Innovationszentrum in Landsberg, statt. Der Wärmecontainer wurde im Anschluss direkt zu seinem neuen Einsatzort am Lechtalbad in Kaufering gefahren, wo ab Juli zwei Container täglich eine flexible Wärmemenge vergleichbar zu der Energiemenge von 250-750 Litern Heizöl anliefern können.

Am 25. Juni 2020 war es soweit: Frisch aus der Fertigung konnte der neue Wärmetransportcontainer von Regionalpolitikern, Kunden und Interessierten unter die Lupe genommen werden.

Das seit vielen Jahren bekannte Prinzip der Speicherung und des Transports von Wärme in einem Latentwärmespeicher wurde intensiv technisch und qualitativ überarbeitet. Vor dem Hintergrund der notwendigen Abkehr von fossilem CO2 steht damit neben der leitungsgebundenen Fernwärme ein weiteres wirtschaftliches Verfahren für die Abwärmenutzung zur Verfügung.

Tobias Schmid, Geschäftsführer der LENA Service GmbH, stellte die Präsentation unter das Motto: „Der Wärme einen Wert geben“. Das Konzept basiert auf bislang ungenutzter Abwärme aus BHKW, Gewerbe oder Industrie. Diese wird von einem hocheffizienten Latentwärmespeicher aufgenommen und durch den Transport an eine Wärmesenke wiederverwertet. Mögliche Abnehmer der Wärme sind Wärmenetze in Neubauquartieren oder im Bestand, Schwimmbäder, große Sportstätten, Trocknungsanlagen, Wohnanlagen, Büros und Gewerbe mit hohem Wärmebedarf.

Aus Abwärme wird nutzbare Wärme. Mit jeder Lieferung reduzieren wir den Eintrag von CO2 in die Atmosphäre aus fossilen Quellen um mindestens 500 kg“, sagt Henryk Bednarek, der Entwicklungsingenieur im Team.

Bundestagsabgeordneter Michael Kießling (CSU), begrüßte die Innovation aus Landsberg als wichtigen Beitrag zur Wärmewende. Als Mitglied im Umweltausschuss des Bundestages sieht er viel Potenzial im vorgestellten Verfahren und sagte dem Wärmetransport seine Unterstützung zu.

Dr. Georg Schneider, Gesellschafter der swilar eetec GmbH, beleuchtet die Wirtschaftlichkeit des Konzepts: „An geeigneten Standorten können Wärmelieferpreise von 7 bis 9 Cent pro Kilowattstunde angeboten werden. Größter Kostenfaktor dabei ist die Logistik mit einem Schwertransport.“ Er verweist hierzu auf die Möglichkeiten eines optimierten Logistik-Konzepts und des Einsatzes einer Elektro-Zugmaschine.

„Aufgrund der Coronabestimmungen haben wir unsere Gäste in mehreren kleinen Gruppen eingeladen“, so Schmid. „Das bot die Gelegenheit, mit allen Anwesenden persönliche Gespräche zu führen und Detailfragen direkt zu beantworten. Wir sind mit dem Tag rundum zufrieden und danken unseren Gästen für ihr Kommen.“ Alle drei Präsentationstermine waren sehr gut besucht.

LENA Service entwickelt seit 2018 mobile Wärmespeicher. Diese werden von swilar eetec in einem neuen, optimierten Produktzyklus „Made in Bavaria“ TÜV-geprüft und gefertigt.

Die Vorstellung fand im Industrial MakerSpace, dem Innovationszentrum in Landsberg, statt. Der Wärmecontainer wurde im Anschluss direkt zu seinem neuen Einsatzort am Lechtalbad in Kaufering gefahren, wo ab Juli zwei Container täglich eine flexible Wärmemenge vergleichbar zu der Energiemenge von 250-750 Litern Heizöl anliefern können.